Cornelias Bulldog Blog
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Freitag, April 10, 2026

Drei Wochen in Essen im Krankenhaus -

Clara und Stu kamen klar :-)


Die letzten drei Märzwochen lag ich wegen einer komplizierten Operation am Hals im "Alfried Krupp Krankenhaus" in Essen. Unsere Freunde Frank und Ulrike Düchting kümmerten sich soweit nötig um Stu, und Ulrike machte jeden Nachmittag auf dem Höhenweg weit oberhalb unseres Hauses einen kleinen Spaziergang mit Clara.

Clara weigerte sich allerdings, alleine mit Ulrike zu gehen - sie setzte durch, daß Stu wenigstens einige Meter mitging! Wenn er zum Auto zurückging, weil es für ihn zu anstrengend wurde, ging sie mit Ulrike zwar weiter, aber sah immer wieder zurück, ob ihr Auto mit Stu noch am Wegrand parkte. Das beruhigte sie :-). Vielen Dank Ulrike!
Nach ein paar Tagen begrüßte sie Ulrike nachmittags begeistert rumtanzend, aber Stu mußte trotzdem mitkommen. Ich denke, diese tägliche Bewegung war gut für ihn ;-)

Die drei Wochen im "Alfried Krupp Krankenhaus" waren bis auf die OP-Tage selbst eine Erholung wie in einem exzelleten Sanatorium.

Alle Ärzte und alles andere Medizinische und Service Personal, mit denen ich dort zu tun hatte, waren so lieb und freundlich, daß ich mich wunderbar aufgehoben fühlte. Den Chefarzt, Dr. Hohenhorst, erlebte ich neben seinen großen Chirurgischen Fähigkeiten auch als einen sehr empatischen, nahbaren Arzt. Danke an ihn und alle Anderen!
Last not Least: Das Essen war wirklich gut :-). Meine Schwester Marcella, die nicht weit von Essen entfernt wohnt, kümmerte sich um Organisatorisches wie die Anschlußbehandlung und Sonstiges. Danke Celli! Zu Stu sagte ich: "Dies alles ist wie eine ganz allgemein Vertrauensbildende Maßnahme des Daseins." Stu war sogar noch entspannter als ich ;-)

Zum Wohlbefinden trug auch mein Zimmer bei. Nur in der ersten Nacht schlief ich in einem Zweibettzimmer mit Sicht auf einen Teil der Essener Skyline im Abendrot.

Dann wurde ein Einzelzimmer noch eine Etage höher frei mit Blick über einen Wald. Jeden Morgen weckte mich hier, noch im Bett liegend, die aufgehende Sonne. Dies war eine poetische Zugabe zum Aufenthalt und unvermeidbar auch symbolisch zu verstehen :-)

Im an das Krankenhaus angrenzenden kleineren Park ging ich häufiger mit meinem Rollator kurze Runden spazieren. Ich streichelte manchmal einen vorbeigehenden Hund nach einem Smalltalk - natürlich über Hunde - mit seinem Menschen; natürlich erzählte ich von Clara ;-)

Der Frühling war hier im Ruhrgebiet mindestens drei Wochen eher eingezogen als bei uns zuhause am Rande des Sauerlandes. An vielen Bäumen grünten die ersten Blätter und Schwarzdorn wie Prachtspiere blüten in voller Pracht. In den Parkbeeten am Krankenhauseingang blüten Osterglocken und Vergißmeinnicht.

Am letzten Abend grüßte mich durchs Fenster der Mond zum Abschied. Der Heilung steht nichts mehr im Wege :-)


Dienstag, April 7, 2026

Entlang einer Steilkante und

bei den Tuffstein-Quellen


Es reizt mich immer wieder oben an den Kanten der sogenannten Kastentäler in unserem Karstgebiet entlang zu streifen. Es war Anfang März, und durch die noch laublosen Bäume die Steilkanten runter ins flache Tal zu schauen ist immer wieder ein Staunen wert.

Auf dem schmalen Wanderpfad entlang der steilen Abbruchkante war noch kein frisches Grün zu sehen. Deshalb fielen mir zwei Grasbüscheln ähnliche tiefgrüne Inseln im Pfad auf. Witzige Namen lieferte Google, wie z.B. "Schlangenbart" :-)

Clara machte keine Anstalten sich der Abbruchkante zu nähern. Vernünftige Person!

Am Folgetag nahmen Clara und ich Freundin Gaby mit zum Kalktuff-Quellgebiet bei Dalheim. Noch kein frisches Grün war zu sehen, ein kleiner Teich strömte düstere Moorstimmung aus.

Nach einer Weile konnten wir über ein flach abfallendes Waldstück bis zum Bach runter gehen. Clara sorgte dafür, daß Gaby nicht zu weit vorlief ;-)

Ich erwartete, daß Clara ins Wasser rein gehen würde - einfach aus Lebensfreude :-)

Wir folgten eine kleine Weile dem Bach. Clara gefiel und schmeckte sein Wasser :-). Als der Bachgrund zu dicht zugewuchert war, stiegen wir wieder zum Weg hoch. In der warmen Sonne spazierten wir dort weiter, bis geschädigter Rücken trotz Sitzpausen energisch protestierte. Wir gingen langsam zurück.

Als wir wieder am Teich waren, schmiß Clara sich auf den Rücken und rollte-rutschte sich genußvoll auf dem Rücken im Laub herum. Sie war glücklich :-)

Als sie aufstand gingen wir weiter, aber kaum ein paar Meter weit. Clara lief ein paar Schritte zurück und warf sich erneut - sich glückselig rollend - auf den Rücken. Ich freue mich dann immer so sehr mit ihr mit, daß ich nicht aufhören kann sie zu fotografieren :-)


Samstag, April 4, 2026

Kurpark Bad Wünnenberg und in den

Wäldern eine Schneeglöckchenpracht


Anfang März fuhr ich mit Clara einmal wieder in den stillen, hinteren Teil des Kurparks von Bad Wünnenberg. Dort fließt ein Fisch-Zuchtteiche in die Aa ab, die durch den ganzen Kurpark hindurch fließt.

Wir kamen an einem Paar Nonnengänse vorbei. Groß und in majestätischer Ruhe standen sie am Teichufer. Clara blieb keine fünf Meter neben ihnen stehen und beobachtete sie. Sie bewerteten dies nach einer Weile als zu aufdringlich, gingen gelassen ins Wasser und beachteten Clara nicht mehr.

Auf einem Schild stand "Angeln verboten". Gut, denn so raubte kein Fischfan den Reihern ihr Futter :-). Als uns Fahrräder entgegen kamen, nahm ich Clara kurz an die Leine, weil Radfahrer sie gelegentlich als Verkehrsrisiko betrachten ;-).

An der Mündung des Teichabflussbaches in die Aa verließen wir den Hauptweg und folgten einem Seitenweg bachabwärts der Aa, nicht weit entfernt vom Aa-Stausee. Clara ging gleich ans Wasser :-)

Der Weg Richtung Staumauer führte unmittelbar am steilen Hang aus meist offen liegendem Kalkgestein vorbei.

Der unglaublich blaue, wolkenfreie Himmel hielt sich noch tagelang. Ich fuhr mit Clara zu unserem Lieblingsteil vom Eselsbettwald hinter Lichtenau.

Die Schneeglöckchen lassen das Weiß des Winters nachklingen.

Am nächsten Tag fuhr ich mit Clara ins nahe Ferseltal. Viele geschlagenen Stämme säumten den Waldweg. Das Tal wirkte dadurch weniger romantisch.

Die tiefe Bachrinne war leer, der Waldboden vielfach aber feucht und belichtet genug für das allererste Bodengrün: das Scharbockskraut zeigte sich stellenweise am Wegrand, mit dem Gefleckten Aronstab immer wieder mitten drin.

Viele Schneeglöckchenbüschel hatten das Bodenlaub durchbrochen, wo genug Licht den Boden traf. Die strahlende, warme Sonne weckte die Lebensfreude, auch meine ;-)


* Wir Savorys wünschen allen Lesern und ihren Hunden schöne, erholsame und friedvolle Ostertage :-) *

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Mittwoch, April 1, 2026

Frühlingshochwasser und Frühlingssonne


Der Februar war so gut wie vorbei, doch der Winter gab noch nicht auf: es hatte nachts geschneit. Bei uns zuhause im Tal taute der Schnee jedoch unverzüglich wieder auf. Die Schmelzwasser füllten unsere Bäche. Ich fuhr mit Clara an die Altenau bei Husen.

An Claras Badestelle strömte das jetzt tiefere Wasser schnell vorbei. Es reizte sie nicht: "kein Badewetter!" Wir spazierten gemächlich den noch winterlichen Uferweg entlang. Einzig einige Winterlinge kündigten das Winterende an.

Am nächsten Tag ging ich mit Clara zur Henglarner Altenau-Furt und der neuen Wandererbrücke daneben. Hier herrschte Hochwasser.

Die Altenau floß hier nach den Zufluß der Sauer breit, tief und schnell vorbei. Clara ging sehr nah ans Wasser und beobachtete den Bach eine kleine Weile. Sie kam schnell zum selben Schluß wie ich: auf keinen Fall hinein gehen!

Die März-Sonne schien jeden Tag strahlender auf uns herunter.

Ich fuhr mit Clara zum Hengelner Berg unweit unseres Dorfes. Die Wiesen waren trocken genug, um darauf querfeldein zu spazieren. An der Kante der tiefen, schmalen Regenwasserrinne selbst war ich einmal wieder verblüfft, wie steil die Ufer herunter abfallen. Deshalb werden die Bäume darin auch nicht forstwirtschaftlich genutzt.

An einem der Folgetage fuhr ich mit Clara erst am späten Nachmittag raus. Nach den Wintermonaten fuhren wir erstmalig wieder zum Wald am Puttenholz bei Haaren.

Ich wollte nach den drei kleinen Amerikanischen Riesentannen sehen, die ich im letzten Jahr mit wöchentlichen Literflaschen voll Wasser über den trockenen Frühling und Sommer am Leben erhalten hatte. (Beitrag 10.6.25) Nur zwei hatten überlebt, die dritte war doch noch vertrocknet. Sie hatte vermutlich nicht hinreichend Wurzeln nach dem Einpflanzen entwickelt.

Auf dem Weg dorthin kommt man an einem Kreuz mit einer Sitzbank davor vorbei.

Ich staunte und lachte los: Osterhasen saßen am Fuß des Kreuzes vor dem mit Frühlingsblumen bepflanzten Blümenkübel! Da mischte sich das christliches Symbol der Auferstehung mit einem heidnischen Symbol der zyklischen Wiederkehr aller Lebensprozesse. Die Christianisierung seit dem 4. Jahrhundert verläuft ja tatsächlich inzwischen wieder rückläufig zugunsten eines mehr oder weniger spirituellen Verhältnisses zur Natur bis hin zur schöpferischen Natur des Universums.

Clara und ich erlebten auf unserem Rückweg zum Auto einen wunderschönen, in allen Goldtönen leuchtenden Sonnenuntergang.

Soch eine großartige Szenerie unseres Muttergestirns erfüllt mich immer wieder mit Ehrfurcht und Dankbarkeit.


Samstag, März 28, 2026

Kanzelweg im Sauertal


Der letzte Februartag begann heiter bis wolkig. Gaby und ich beschlossen den Kanzelweg in Grundsteinheim ein Stück weit zu erwandern, weil die Bäume noch kahl waren und den Blick den steilen Abhang ins Tal ermöglichten. Von der "Kanzel" aus war der Blick völlig frei auf die Sauer und einen ihrer Zuflüsse.

Der alte Kern von Grundsteinheim liegt 240 Meter über NN, und die Höhe der Steilwand 300 Meter über NN. Das heißt der Höhenabstand vom Kanzelweg bis zur Sauer runten beträgt circa 50 Meter, und das an manchen Stellen fast senkrecht.

Ober- und unterhalb unseres Weges standen seltsame alte Buchen: am Fuß ihres Stammes waren unzählige viele, zarte Triebe wie bei Sträuchern so dicht gewachsen.

Wir kamen an einem toten Fichtenstamm vorbei, an dem man die Bohrlöcher der Borkenkäfer in völlig regelmäßigen Abständen voneinander sehen konnte.

An der Bruchstelle sah man, wie die Käfer in völlig geraden, dicht nebeneinander liegenden, parallelen Röhren das Holz hinter ihren Bohrstellen zu Mehl zermahlt hatten. Es müssen zig Tausende Käfer pro Stamm gewesen sein.

Der Weg verließ nach einer Weile das Sauertal und führte über die Hochebene weiter. Wir gingen zurück zum Dorf.

Wir fuhren über das kleine, sehr idyllische Dorf Iggenhausen zurück. Dort kamen wir an einem Hof vorbei, der hinter einer herrlich hell- und dunkellila strahlenden Krokus-Böschung lag. Und die drei wunderbar mächtigen, jede mit sich selbst vielfach verwachenen Buchen passierten wir dort auch.

Von Grundsteinheim aus fuhren wir über Lichtenau weiter. Dort kauften wir Kuchen, weil wir das erste Picknick des Jahres am ehemaligen Kohlemeiler bei Husen genießen wollten.

Clara erwartete etwas abzubekommen; ich warf kleine Stückchen zum Suchen auf den mit Hackschnitzel abgedeckten Boden. Ganz konzentriert fischte sie diese mit Zunge, Zahn und Maul aus dem Holz heraus. Sie liebt dies "Suchen" :-)


Mittwoch, März 25, 2026

Marschallhagen und der "Zuckerbrunnen"


Das frühlingshafte Wetter hielt an. Ich erinnerte mich vor zwei/drei Jahren an der früheren Glaserei Marschallhagen bei Holtheim am Fuße eines alten Baumes wunderbare Frühlingsblumen bewundert zu haben. Es war damals auch Ende Februar /Anfang März. Clara und ich nahmen Gaby mit dorthin.

Wunderschön blühte diese Vorfrühlingspracht auch diesmal wieder :-). Dann gingen wir am Waldrand vorbei bis zu dem Wildpfad, der entlang eines Bachs zum "Zuckerbrunnen" führt. Clara sah sich den klaren Grund des Baches an - und ging kurz hinein :-)

Nach ein paar Metern beendete sie ihren Wassertestgang und kam auf den Weg zurück. Sie lief vorneweg zum Steg, "Geht einfacher als Wasserwandern", schien sie zu denken.

Am Steg umfloß der Bach die kleine, alte Rohranlage, "Zuckerbrunnen" genannt. Dahinter floß der Bach aus einer für uns undurchdrunglichen Wildnis heraus.

Der Pfad führte ab hier den Hang hoch, zum Teil in feuchten Nebenbetten dieses Wildbaches. Als Clara wieder einmal zwischen Gaby und mir hin und her rannte, rutschte sie aus und landete klatschend mit dem Bauch im Schlamm. Sie schüttelte sich und rannte weiter :-)

Auf der Höhe verwandelte sich der schöne Mischwald mit hohen Nadelbäumen langsam in einen Forst mit toten Nadelbäumen dazwischen. Wir kehrten um.

Clara entdeckte den Steg als Spielplatz für sich: sie rannte rein zum Spaß ein paar mal über ihn hin und zurück :-)))

Claras Pfoten und ihr Bauch waren von der Rutschpartie in feuchten Nebenbachbett tiefschwarz von Schlamm. Als wir an der Stelle vorbeikamen, an der sie auf dem Hinweg im Wasser gewesen war, forderte ich sie auf, wieder hinein zu gehen. Zur Säuberung! Sie hatte es nicht vor, ließ sich aber überzeugen ;-)

Es war ein sehr schöner Ausflug in den Vorfrühling :-)


Sonntag, März 22, 2026

Ein Gefühl von Vorfrühling


Ende Februar lichtete sich nach drei Tagen Starkregen der Himmel, die Sonne und Temperaturen von 12 Grad ließen mich voller Freude den Vorfrühling ahnen :-)

Ich fuhr mit Clara zum Wald vor den Bleikuhlen von Blankenrode, weil dort noch mächtige Tannen stehen. Tannenzweige bilden im Winter ein Schneedach für Tiere; bei großen mächtigen Tannen lassen sie mich dadurch manchmal an ein Iglu denken.

In einer Grube, wo vermutlich vor Zeiten mal ein Wurzelteller vom Sturm ausgehebelt wurde, warf ich Clara ein winziges Lachsleckerli hinein. Sie ging schnuppernd in die Grube. Die milde, lichtdurchflutete Luft entzündete in mir die Vorfreude auf Ostern :-)

An den Schattenseiten des Forstweges fanden wir noch einen Schneestreifen. Ich warf ein paar Leckerli darauf, die sogleich einsanken.

Unser Kosmo hätte gleich ungestüm den Schnee rundum in einem Zug weggeräumt. Aber unsere bedächtige Clara lokalisierte ihn erst genau von oben, um dann punktgenau über dem Leckerli es mit ihrer Schnute und Zunge heraus zu fischen. Beides sehr menschlich, schmunzelte ich.

Das frühlingshafte Sonnenwetter hielt an. Im Garten blühten die Schneeglöckchen, aber sie wild wachsend in der Natur zu entdecken ist eine schönere Sache. Ich fuhr mit Clara ins Sauertal bei Ebbinghausen, denn dort hatten sie mich schon in Vorjahren erfreut :-)

Die Sauer führte Wasser, und das nicht knapp! Sie plätscherte nicht nur, sie rauschte am Weg entlang.

Ich freute mich über einen Hang voller Schneeglöckchen. Clara auch, aber ich stellte schnell fest, daß es ihr mehr um das frische Queckengras daneben ging. Sie ist in dieser Hinsicht einer Kuh ähnlicher als mir ;-)

Clara suchte das Ufer nach diesem gerade frisch sprießendem geliebten Süßgras ab. Sie war richtig konzentriert auf ihren Genuß :-). Nach einer Weile wurde der Weg unattraktiv: gefällte dich Stämmen säumten die Uferseite des Weges und Treckerspuren hatten alles Grün zerquetscht.

Wir gingen zurück und fuhren dann über die Husener Höhe nach Hause. Dort oben wuchs noch kein frisches Süßgras und auch sonst war noch kein junges Grün zu sehen. Wir spazierten eine kleine Weile und ich beschloß, die nächsten Tage lieber in den vorfrühlingshaften Tälern zu spazieren.


Donnerstag, März 19, 2026

Winter Adé ?


Die Mitte des Februars war überschritten, doch der Winter gab noch nicht auf: es hatte nachts geschneit. Bei uns zuhause im Tal taute er jedoch fast unverzüglich. Ich wollte in Lichtenau einkaufen und nahm Clara mit. Unterwegs auf der Hegge könnte ich mit ihr spazieren gehen.

Es erstaunt mich immer wieder, wie viel Temperaturunterschied die Höhe ausmacht. Unser Dorf liegt 180 m ü. NN, Lichtenau 250 m ü. NN. Die nur 70 Meter Höhenunterschied bewirkten, dass auf der Lichtenauer Heggehöhe eine feste Schneedecke lag.

Wir freuten uns, die Stille, das Licht, alles ein Geschenk.

Nachdem ich in der Edeka eingekauft hatte beschloß ich, zurück den Umweg über Holtheim zu machen. Wir hielten dort am Dorfbrunnen, die Quelle sprudelte sanft. Der Grundwasserspiegel war von Schmelzwasser gehoben.

Dann fuhren wir weiter Richtung Husen und machten eine Spazierpause am Altenautal. Hier hatte sich vor wenigen Jahren eine Quelle unter der dicken Eiche gebildet. Hm, ich hatte erwartet, dass sie sprudelte, aber sie war trocken.

Vor uns auf dem Weg waren landwirtschaftliche Großgeräte in Betrieb. Clara schrecken sie ab, also kehrten wir bald um und fuhren nach Hause.

Die nächsten Tage brachten Dauerregen. Nach zwei Tagen nutzte ich eine Regenpause, um mit Clara ins nahen gelegene Bündeltal zu fahren. Der Reiz dieses Tales liegt in seinem verwilderten Bachbett. Es führt nur in Hochwasserzeiten Wasser. Clara liebt es als Rauf-Runter-Rennbahn :-)

Diesmal allerdings war sie auf eine Leckerli-Suche konzentriert. Ich warf kleine, etwas nach Lachs riechende Stückchen ins Bachbett runter. Sie waren so klein, daß sie meist unter das lockere Laub rutschten.

So punktgenau, wie ich ein solches Objekt mit den Augen lokalisieren kann, funktioniert Claras Nase ganz in der Nähe eines winzigen Suchobjektes nicht. Ist sie nahe dabei, dann kreist sie es mit durch schnelles knappes Atmen vibrierendem Nasenspiegel sozusagen ein, um es dann unter oder im Laub mit der Schnauze heraus zu wühlen.

Ich hätte keine Chance gehabt, ein unters Laub gerutschtes Leckerli so ohne weiteres wiederzufinden. Nun, Clara war zufrieden mit ihrem Ergebnis ;-)


Montag, März 16, 2026

Altenau und Schwarzbach


Die positiven Temperaturen blieben und die Sonne kam Alles überstrahlend zu Tage. Clara, ich und Gaby fuhren zum "Glockenblumenweg" in der westlichen Egge. Er führt auf halber Höhe oberhalb des Quellbachs der Altenau durch ihr stilles Tal.

Clara warf sich schon nach vielleicht 200 Metern ins Laub und rollte sich entspannt im noch nassen Laub herum. Diesmal trug sie anschließend keine Laubblätter auf sich weiter, sondern nasse, schwarze Erde. Sie strahlte zufrieden :-)

Die Sonne spiegelte sich im Wasserband der Altenau wie eine Lichtschlange. Gaby und ich ließen uns davon verzaubern. Clara sah gelegentlich den hier fast senkrecht steilen Abhang hinunter und ignorierte ihn dann.

An der großen Biege der Altenau macht der Weg eine noch größere Biegung, in der sich ein Picknickplatz mit Bänken befindet. In der Mitte steht ein Findling bei "Ottos Eiche", die noch ziemlich jugendlich ist. Die zunächst sehr steile Talkante fällt bis zu diesem Platz hin immer sanfter ab.

Clara jubelte, sie drehte schnelle Runden um diesen Gedenkstein und Gaby herum. Eines meiner Fotos zeigt Clara - sogar scharf - als sie sich gerade auf dem Findling abstützte. Ich stellte dies Bild als Status in Whatsapp ein. Viele Leute lachten darüber ;-). Mir gefiel besonders der Kommentar meines Schwagers Klaus: "Bei Appollo gibt es gerade Sonderangebote. Das Problem ist nur der Sehtest-" ;-)

Als wir umkehrten sah Clara auffällig oft den hier sanften Hang herrunter. Dann sah sie jedesmal mich an. Klar, sie überlegte eine "runter-und-wieder-rauf" Runde! Richtig! Als ich auch nach ihrem dritten Frageblick nicht ablehnend reagierte, warf sie sich den Hang runter und raste begeistert in weitem Bogen wieder hoch.

Als wir wieder beim Auto ankamen entschieden wir über die Egge und Hardehausen zurück nach Hause zu fahren. Der Forstweg schien schneefrei zu sein. Weit gefehlt! Immer wieder waren Wegteile, insbesondere Kurven von Eisschnee zugepackt oder zugeweht! Es wurde stellenweise zu einer Rutschpartie. Schneefrei waren nur die direkt von Sonne beschienen Strecken. "Das ist eine Unterbodenbürstenreinigung des Autos" meinte ich lakonisch ;-) Wir hielten im Wald an, wo der Schwarzbach dem Weg nahe ist.

Wir hatten mangels Altenativen mitten auf dem Forstweg in einer Treckerspur im Schnee "geparkt". Deshalb stöberten wir nur kurz am Bach herum. Auf dem Laub lag, wie am Tag zuvor im Totengrund dieser schöne, harte Perlschnee.

Am idyllischen Teich des Schwarzbaches hielten wir nur für ein Foto an. Wieder auf der Landstraße freuten Gaby und ich uns, dass wir noch "richtigen", also weißen Winter als Überraschung durchfahren konnten :-)


Freitag, März 13, 2026

Bei genau 0 Grad im Totengrund


Der Schnee im Totengrund war weggeschmolzen. Ich fuhr mit Clara den Hauptweg hoch bis zum Seitenweg, der dem Bachbett bis zu seinem Beginn in einem Teich folgt.

Ich liebe diesen Abschnitt des Bachbettes, da er dort besonders wild ist. Abseits des Weges finden wir in der Natur immer Schönes, Einmaliges oder einfach Überraschendes.

Im Altholz entlang des Bachbetts hatte sich über Nacht Feenhaar (Haareis) gebildet. Diese seltene, filigrane Eisformation bezaubert mich immer wieder. Des Feenhaar befand sich mitten im Moment des Schmelzens. Es mußten genau 0 Grad sein.

Es schwebten wenige, winzige Eisklümpchen auf uns nieder, weiß wie Schneeflocken und hart wie Hagel. Ich vermute es war gefrorener Nieselregen. Das Bodenlaub und die großen Totholzpilze erschienen wie mit mit Zucker bestreut :-)

Clara interessierte sich unterweg auffallend intensiv für eine Markierung an einer Jagdkanzel. Da lagen wohl küzlich ein Jäger mit seinem Jagdhund auf der Lauer :-). Etwas später, bei dem von einer Schwarzwildrotte aufgewühlten Laub auf dem Weg, äugte sie intensiv den Hang hinauf. Im Allgemeinen hält sie auf Wegen die abschüssige Seite im Auge. Also waren dort oben noch irgendwo die Wildschweine unterwegs. Wir gingen weiter, manchmal auf dem Hauptweg und - wo möglich - direkt entlang des wilden Uferhangs.

An einer Stelle war etwas Freiraum zwischen den Bäumen an der Uferkante. Clara frohlockte, sie konnte sich dort austoben.

Wir gingen noch ein wenig weiter, bevor wir umkehrten. Ich war dankbar, dass meine Rückenprobleme sich zurückhaltender als in den Tagen zuvor äußerten :-)

Auf der Rückfahrt hielt ich an unserer Dorfbäckerei, um für Stu und mich Brötchen zu kaufen. Die Bäckerei liegt genau am hier hohen Ufer der Altenau. Sie führte reichlich Wasser, obwohl noch nicht alle Regenwasserbäche aus der nördlichen und südlichen Hochebene Wasser lieferten.

Mal abwarten, ob dieser Winter noch mehr Schnee oder nur Regen bringt.


Dienstag, Februar 10, 2026

Tauwetter - im Totengrund


Mitte Januar begann das Tauwetter. Das bedeutete Rutschgefahr auf dem zu Eis gepressten und nun in Bruchscheiben im Tauwasser schwimmenden Schnee. Ich traute es mir zu und fuhr mit Clara ein Stück hoch im Totengrund. Am Picknickpils würde ich parken und wenden können.

Ein Geländewagen hatte eine Spur gelegt, der ich folgte. Nun, die Spur des Geländewagens zeigte Rutschspuren - und ich schlidderte auch einmal weit zur Seite weg. Clara - auf der Hinterbank aufrecht stehend - wunderte sich über mein Slalom-Fahren ;-). Als wir parkten rannte sie gleich vor Freude den Seitenweg hoch, den wir hier meistens gehen.

Wir spazieren hier sonst immer auf Seitenwegen, denn auf dem Hauptweg muß man mit großen oder kleinen Treckern und bei anderem Wetter besonders mit Fahrrädern rechnen. Clara und ich lieben es in der Natur der Stille zu lauschen.

Ein kleines holzartiges Teil fast direkt neben mir interessierte Clara besonders - und zu meiner Überrascheung schmiß sie sich hin und rubbelte ihren Rücken kurz daran. Das ging über in ein pures Genuß-Umrollen :-)

Ich überlegte, ob das Kot gewesen sein könnte und untersuchte es anschließend mit einem Stock. War es aber nicht, es war ein Brocken von verrottetem Holz, so wie es alte Baumstümpfe zeigen.

Ich bin immer glücklich, wenn Clara sich so wohlig auf der Erde rollt. Dann fühlt sie sich sicher, frei und Teil des Ganzen.

Ich machte aus dem nassen Schnee einen Ball und warf ihn ihr zu. Nun, sie wich aus und fand im Schnee nur kleine Eisbrocken von ihm - kein Leckerli! Sie sah mich an mit diesem Ausdruck an: "Wie kannst du mich so enttäuschen!" Ich lachte und sie hüpfte wieder vor.

Ich sah die Sonne kurz durch all die Wolkenschichten tief über dem Hang im Südwesten. Dann kehrten wir um zum Auto. Die Rückfahrt zur Dorfstraße schaffte ich ohne zu schliddern :-)


Samstag, März 7, 2026

Der schönste Winter seit Jahren - und

Clara ist auch ohne Ausflug glücklich


Seit Anfang Januar bis in den Februar hinein hielt sich der Schnee auf den Höhen. Dieser Winter da schon schon eine freudige Überraschung für uns.

Auf dem idyllischen Waldpfad auf halber Höhe des Altenautals vor Husen war ich mit Clara vor Kurzem (Beitrag 22.2.26) gewesen. Diesmal wählte ich den Hauptweg im Talgrund. Über eine Brücke führt er an den Weidewiesen entlang der mäandrierenden Altenau vorbei.

Clara war gleich vorgelaufen zur Abbiegung des für sie viel spannenderen Waldpfades die Höhe hinauf. Naja, als ich aber weiter geradeaus ging, jagte sie zu mir runter. Sie war nur ganz kurz enttäuscht.

Die Altenau verläuft hier zunächst in sanften Bögen und dann Gesteinsklötze umringelnd bis zum Piepental-Staubecken, wo wir vor ein paar Tagen (Beitrag 28.2.26) waren.

Der Bach war dem Hauptweg viel näher als dem Waldpfad, aber davon hatte Clara wegen der Weidezäune nichts. Ich freute mich allein schon über die Freiheit des Bachs. Aber vielleicht hat Clara auch ein Gespür dafür - sie geht längs nicht in jedes Wasser. Ich glaube sie würde es nicht Freiheit nennen, sondern "Alles in Ordnung".

Außer uns war niemand auf diesem beliebten Weg unterwegs. Vielleicht weil außer den Hauptstraßen und in den Wohngebieten die Straßen oft glatt waren. Auch ich war ein wenig bis und auf dem Parkplatz rumgerutscht. Aber beherrschbar :-)

Am nächsten Tag hatte ich stärkere Rückenprobleme als gewöhnlich. Trotzdem fuhren wir, wieder mit Gaby dabei, zum Böddekental. Die letzten Male dort waren wir den Talweg gegangen, diesmal entschieden wir uns für den Weg auf halber Höhe des Steilhangs.

Auf der einen Wegseite ragte das nackte Kalkgestein oft neben uns hoch, auf der anderen ging es steil abwärts ins leere Bachbett. Manch grotesk gebildeter Baum säumte die Kante. Das Gehen fiel mir schwer, ich machte öfter eine Rückenentspannungspause als üblich. Clara spürte, daß es mir nicht gut ging. Sie lief nicht mehr zu Gaby vor um sie einzujagen, sie blieb bei mir und wartete, bis ich von meinem Höckerchen aufstand zum Weitergehen. Gaby meinte: "Sie klebt an dir! Ist besorgt."

Wir gingen bald zurück. Am nächsten Tag blieb ich wegen der Rückenprobleme zu Hause; ich machte mir traurige Gedanken, weil Clara deshalb auf ihren Tageshöhepunkt, den Ausflug in Wald und Wiesen, verzichten mußte.

In der Nacht hatte ich einen überraschenden Traum: Ich machte die Terrassentür vom Wohnzimmer auf und Clara räkelte sich glücklich und lustvoll auf unserer Gartenwiese, so wie sie es sonst nur auf besonders schönen Ausflügen macht. Ich verstand das als Botschaft: Ich muß ausfluglose Tage nicht als für sie traurig betrachten. Sie ist auch ohne glücklich :-)

Meine partiell instabile Wirbelsäule hatte sich etwas beruhigt, das heißt, wir konnten wieder in der Winterlandschaft spazieren gehen. Gaby begleitete uns wie immer gerne. Wir fuhren zum früheren Hochmoor Eselsbett.

Hier auf der Hochebene lag der Schnee noch vielleicht 20/30 cm hoch. Die Zufahrtswege waren aber bei geeigneten Reifen schon wieder vorsichtig befahrbar.

Just als wir los marschierten kam die Sonne heraus. Der Schnee verdampfte zu einer feinen, bis zu zwei Meter hohen Nebeldecke direkt darüber.

Gegenüber der Sonne wurde der Himmel so blau, wie ich ihn selten erlebe. Über dem Boden strahlte er in lichtem Babyblau, und je höher man blickte, um so intensiver wurde das Blau bis hin zu azurfarben. Dies Blau berauschte nahezu in seiner klaren Tiefe.

Clara rollte sich (warum auch immer) nicht im Schnee herum - dafür hätte ich es fast tun können ;-)


Mittwoch, März 4, 2026

Der Schnee taute sehr langsam


In den Februar hinein schmolz der Schnee langsam ab. Die Landwirtschafts- und Forstwege ohne Winterdienst waren wegen zu Eis gepresstem Schnee ziemlich glatt geworden. Ich fuhr deshalb mit Clara nur zur alten Altenau-Brücke in Atteln.

Wir auf dem Pfad am Altenau-Ufer. Auf der anderen Bachseite grenzen Gärten, Hühnerhöfe und einige alte Häuser direkt ans Ufer.

Ich überlegte, daß am Eisüberzug der Altenau ziemlich genau ablesbar war, wo ihr Bett etwas tiefer lag: je weißer, um so weniger Wasser darunter.

Auf der anderen Seite des Pfades stecken sich Wiesen aus, auf denen Tennisplätze und natürlich einen Fußballplatz angelegt worden sind. Jugendlich amüsierten sich dort, was Clara sich aus sicherem Abstand aufmerksam ansah :-). Wir kehrten bald wieder um.

Die Temperaturen schwankte mehrere Tage um die 0 Grad herum. Der Schnee im Tal (und unserem Garten) war weitgehend verschwunden; aber auf den Höhen hielt er sich noch.

Clara und ich nahmen Gaby wieder mit, diesmal zum Husener Muchtal oberhalb eines einzelnen, großen Bauernhofbetreibs.

Clara freute sich wieder zwischen Gaby und mir hinundher zu jagen :-). Es war noch Mittagszeit und wir beschlossen, im Bistro "Fabrik" etwas zu essen. Clara bekam wie immer etwas ab :-)

Von der kleinen Ferienhausanlage oben hoch, wozu die "Fabrik" gehört, hat man einen sehr schönen Blick über Husen im Tal.

Am nächsten Tag war der Heggeweg von Husen nach Lichtenau für mich wieder befahrbar. Der Eisschnee auf dem Asphalt war bis auf vielleicht 500 Meter an seiner höchsten Stelle verschwunden. Wir hielten an unserem Lieblingsquerweg an.

Die Oberfläche des Schnees war eine glitzernde, feste Eisschicht. Sie war geschmolzen und in der Nachtkälte zu Eis gefroren. Jeder Schritt durchbrach sie knackend. Frische Spuren zeigten, daß hier vor kurzer Zeit Wildschweine durchgezogen waren.

Clara stakste langsam durch den Eisschneebereich, sie hatte den schneefreien Wiesenrand unter den Tannen im Blick. Ihr Rennen und Rollen brauchte ich hier nicht zu erwarten ;-)


Sonntag, März 1, 2026

Sonne über Schnee im Schwarzen Bruch


Am letzten Januartag fuhren Clara und ich mit Gaby zu einem Forstweg im Schwarzen Bruch, der an seinem Anfang einen Parkplatz hatte. Durch das leichte Tauwetter und die Nutzung von schwerem Gerät war dieser für uns befahrbar geworden.

Der Forstweg führte zunächst an einem toten Fichtenforst hinter einem Streifen Jungholz vorbei. Jetzt im Schnee wirkten die toten Stämme allerdings eher abstrakt bizarr als traurig tot.

Nach einer Weile öffnete sich an einer Wegseite eine weite Wiese, die zum Rumtoben einlud. Gaby befürchtete, von der direkt auf sie zurennenden Clara umgeworfen zu werden. Aber Clara weiß immer kurz vorher die Kurve um ihr Ziel herum zu kriegen oder scharf zu bremsen :-)

Schon von Weitem sahen wir eine kleine Jagdhütte an einer Waldwegkreuzung vor uns.

Als wir zurück gingen schien die Sonne aus blauen Wolkenlöchern. Wunderbar :-). Clara fing Gaby wieder auf der großen Wiese ein, während ich eine Pause zur Rückenerholung auf meinem Höckerchen machte :-)

Die Sonne brachte den Schnee auf den Zweigen zum Schmelzen. Eiszäpfchen an den Tannen begannen zu tropfen.

Ein wunderschöner Schneetag :-)


Samstag, Februar 28, 2026

Verschneite Insel im trockenen Piepenteich


Ende Januar schneite es täglich ein bißchen. Es war nicht kälter als um den Gefrierpunkt herum, aber der Wind war bissig. Zu meiner großen Überraschung hatte ich morgens eine Amsel mit einem kleinen Zweig im Schnabel durch unseren Garten fliegen sehen: Sie bereitete sich schon auf den Nestbau vor!

Unsere letzten Spaziergänge (und "Freistil"-Stapfen durch alten Wald) machten wir durch das untere Tal des Holtheimer Bachs und dann bachabwärts nach seiner Mündung in die Altenau durch deren schönes, renaturiertes Tal (siehe Beiträge unten). Dies endet im kleinen aufgestauten Teich, wo der Piepenbach in die Altenau mündet. Gaby, Clara und ich am Steuer fuhren hin - aber das wurde zunächst zum Autofahr-Abenteuer!

Wir wollten zum Wanderweg im Talgrund und hatten den Hinweis "Ab Baustelle gesperrt" am Wanderweg auf der Höhe übersehen. Nun, die Baustellensperre war unmittelbar vor der Kurve zur unteren Parkmöglichkeit.

Die Straße war einspurig, und ein Wenden wegen der überschneiten Straßengräben nicht geraten. Also fuhr ich langsam rückwärts hangaufwärts zurück. Gaby lotste mich neben dem Auto hergehend, um nicht aus der Spur zu kommen. Nun, das geschah doch zweimal, aber dank der guten Winterreifen gelang die Rückwärtsfahrt. Gaby und ich lachten dabei über uns selbst, während Clara auf der Rückbank stehend uns gelassen-interessiert beobachtete ;-). Wir parkten dann am oberen Wanderweg, der langsam zum Talgrund herunter führt.

Gaby und ich stapften, Clara rannte und sprang über den an einer Stelle sanft und langsam abfallenden Hang zum Teichgrund runter.

Wo das trockene Schilfgras durch den Schnee hochragte, da war kein Wasser mehr; höchstens stellenweise fest gefrorener Sumpf. Wasser gab es nur im flachen, urspünglichen Bachbett jenseits der Insel: man erkannte das an der absolut glatten und völlig ebenen Schneefläche auf der Eisfläche darüber. Ein Entenpaar flog in Formation über uns hinweg: Die beiden inspizierten wohl schon den Wasserstand des Teichs, er ist das Brutrevier vieler Enten und anderer Wasservögel.

Clara hatte Gaby durch ein Jaulen in höchsten Tönen und aus Vorfreude zitternd bei uns zuhause begrüßt. Man kann es fast Ekstase nennen. Aber als wir dann losfuhren war sie sofort völlig ruhig: das Abenteuer startete, sie war bereit!

Sie war glücklich. Mit Gaby verbindet sie ACTION-Ausflüge in die Natur: Gaby geht meist vor, damit Clara immer wieder zwischen ihr und mir herrennen kann. Ich feuere sie dazu noch an, was sie an sich schon toll findet. Typisch Bulldog, diese Bandbreite an Gefühlen: die Gabe von geduldigem Phlegma unmittebar auf Leidenschaft umschalten zu können. Und umgekehrt!

Clara liebt Action und sie liebt es aus reiner Lebensfreude ihre Kraft spielen zu lassen :-).

Mit mir allein unterwegs tobt sie nur dann herum, wenn das Gelände zum Rundenrennen oder zum Springen einläd. Aber sie bleibt dabei immer in meiner direkten Nähe. Da Stu nicht mehr gut gehen kann und ich unterwegs immer wieder kurze Sitzpausen zur Rückenentspannung brauche, freut es mich, daß Clara in Gaby ein "Rudelmitglied" gewonnen hat, das mit ihrem Elan und ihrer Fitness im wörtlichen Sinn Schritt halten kann :-)

Wir stiegen hoch zum Hauptweg und folgten ihm dann weiter runter zur Staumauer.

Dort verschwindet die Altenau in einem kurzen unterirdischen Kanal bis jenseits des Staudamms und der Straße. Dann fließt sie wieder frei mäandrierend an einer alten Mühlen vorbei bis Husen.

Die Altenau sah mit ihren schneebedeckten Felsbrocken in ihrem Bett sehr idyllisch aus.

Vor wenigen Tagen sah ich sie vom gegenüberliegenden Hang aus als silber-goldenes Band (Beitrag unten vom 22.2.26). Die Sonne zeigt die Natur immer wieder in anderen Szenerien - und ich liebe die Vielfalt der daraus erwachsenden Stimmungen.


Mittwoch, Februar 25, 2026

Neuschnee - ein schöner Tag


Das Tauwetter hatte nur wenig Schnee auf den Höhen der Egge liegen lassen, als eine neue Schneefront nahte. Ich machte mit Clara einen Spaziergang auf der nahen Heggehöhe zu den Resten des alten Nadelwaldes. Besonders im Winter erlebe ich seine dunkelgrüne Dichte als Schutz und Freude.

Als ich am nächsten Morgen für meinen Morgenkaffee in die Küche ging, hatte uns die Schneefront erreicht. Ich staunte, wie viel Schnee in der Nacht gefallen war. Er lag auf jedem Ast und Ästchen, es war windstill und schneite immer noch ein wenig.

Ich rief Clara runter, aber ihre Miene machte eindeutig klar, daß sie lieber noch bei Stu auf dem Bett weitergeschlafen hätte :-)

Sie machte nicht mal Pipi, schüttelte sich und kam gleich zurück ins Wohnzimmer. Sie wird sich melden, wenn sie nicht mehr einhalten kann, das wußte ich.

Vormittags sitze ich meisten mehr oder weniger lang am Computer. Clara hat das verinnerlicht und geht immer nach dem Frühtück hoch ins Arbeitszimmer. Das leicht geschwungene Sofa ist ihr geliebter Morgenschlafplatz. Sie nutzt ihn auch, wenn mal weder ich noch Stu vormittags an den Computer rangehen. Gewohnheiten sind ihr heilig ;-)

Am Nachmittag war auch unsere kleine Nebenstraße vom Räumungsdienst schneefrei geschaufelt. Ich fuhr mit ihr zum immer schneefrei gehaltenen Parkplatz eines Landgasthofs im Nachbardorf.

Ein Wanderweg führt vom Parkplatz aus entlang des leeren Sauerbetts und der Straße.

Abends spät ließ ich Clara noch mal in den Garten raus. Sie machte ihren abendlichen Schnatgang = Grenzgang.

Schnatgang ist hier in Ostwestfalen ein bekannter Begriff. Er bedeutet einen Rundgang um ein Dorf- Revier- oder z.B. Fluhafengelände. Die Aufgabe ist es dabei Zäune oder andere Grenzsicherungen auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Clara sichert im gleichen Sinn unsere Gartengrenze ab. Und sie fühlt sich wichtig dabei, besonders wenn sie die Nachbarkatze von ihrem Revier verjagt :-) An diesem Abend gab es nichts zu verbellen oder zu vertreiben. Sie wollte ins Bett: "Aufgabe erfüllt, alles sicher."


Sonntag, Februar 22, 2026

Die renaturierte Altenau mäandriert

gemächlich im schmalen Tal


Am nächsten Tag fuhr ich mit Clara wie am Vortag zum Parkplatz beim kleinen Staubecken bei der alten Amelunger Annenkappelle. Diesmal folgten wir der Altenau in die andere Richtung, also bachabwärts.

Der Talgrund um die hier renaturierte Altenau ist abgesperrtes Weideland; aber in halber Höhe des steilen Südhangs gibt es einen wunderschönen Pfad durch alten Wald. Das letzte Mal gingen wir ihn bei dichtem Grün im Sommer vor vielleicht 2 Jahren.

Clara rannte begeistert den Weg vor und wieder zurück. Sie hielt den Abhang im Auge, wenn auch wohl aus mehr praktischen Gründen als ich ;-)

Die Sonne vergoldete den Nordhang und ließ den Bach leuchten wie ein riesiges, sich abwickelndes Riesenband in weiß überhauchten Wiesen. Manchmal changierte die Farbe des Bachs auch zu Gold, die Sonne spielte in Spiegelungen.

Zu meiner großen Freude entdeckten wir wieder Feenhaar (Haareis) auf Altholz.

Es hatte sich hier auf der im Schatten liegenden Talseite bis zum Nachmittag gehalten. Viele der Eishaare wirkten schon ein wenig kräuselig, weil sie durch die Tagestemperatur von 0 bis +1 Grad angetaut waren. Kleinere Tiere waren daran gewesen, was wiederum Clara interessierte :-).

Der Pfad war an einigen Stellen mit der Säge frei gehalten worden - aber er endete wie schon bei unserem letzten Besuch vor einem dichten Bruchholzgestrüpp. Das zu umgehen war mir wegen der Steilheit des Hangs zu riskant.

Der Rückweg war so schön wie der Hinweg: alles sieht in entgegen gesetzter Perspektive anders aus :-)


Donnerstag, Februar 19, 2026

Ein Moorteich und ein Auenwald bei Husen


Im letzten Drittel des Januars schmolz der Schnee weitgehend ab, dafür hatten wir viel mit Feuchtigkeit und Glatteis zu tun. An ein paar Tagen verließ ich deshalb unser Zuhause erst garnicht. An einem der wenigen trockenen, sonnigen Tage fuhr ich mit Clara zur gestauten Altenau bei der Amelunger Kappelle bei Husen.

Die kleine Stauung dient hier einmal der Wasserstandsregulierung als Hochwasserschutz - und zum anderen wird dadurch das ursprüngliche Moor bei der Kappelle renaturiert.

Zu Claras Freude war Gaby mit von der Partie. Sie weiß, dann kann sie sich durch "Rudelzusammentreiben" von Herzen auspowern :-)

Der Weg umrundet zunächst den zum Moorteich sich entwickelnden kleinen Stausee der Altenau. Weiter geht es bachaufwärts zur alten Kappelle, bei der der Holtheimer Bach in die Altenau mündet. Ab hier führt der Weg durch ein sanftes Tal mit dem gemächlich, wie verspielt sich windenden Holtheimer Bach in der Mitte.

Nach einer Weile überquert der Wanderweg den Bach und steigt sanft auf zur Höhe. Diesseits des Bachs führte ein wohl temporärer Trampelpfad weiter, der abrupt vor einem dicken, quer liegendem Stamm endete. "Mal ansehen, was da los ist", entschieden wir.

Der Trampelpfad endete bei dem gestürzten Baum. Von hier aus sahen wir, daß im Tal noch weitere gebrochene und ausgeschwemmte Bäume herum lagen. Auch der weiche Boden und vertrocknete Schilfgräser erzählten, daß das Tal hier oft versumpft ist. Ein Sturm hatte es dann leicht Bäume mit unterspültem Wurzelteller umzukippen.

Clara lief vor. Es ist vernünftig ihr zu folgen, denn sie sucht meist ein auch für Menschen geeignetes Durchkommen um Sumpfstellen und dichtes Gestrüpp herum. Zu meiner übergroßen Freude führte sie mich an Haareis, auch Feenhaar genannt, vorbei.

Diese filigranen Eisfäden bilden sich nur bei Nachttemperaturen um -1 Grad herum, solange das Altholz noch nicht gefroren ist - also meist im Frühwinter.

Schlauchpilze scheiden Wasser aus, das nur bei dieser Temperatur zu solchen haarfeinen Fäden gefriert. Im letzten Winter hatte ich kein Feenhaar gefunden - diese speziellen Wetterbedingungen waren hier bei uns nicht gegeben.

Wir stapften über knirschendes Laub und knackende Ästchen bis zum Holtheimer Bach. Das Wasser war wunderbar klar. Ja, und Clara ging hinein!

Wir gingen weiter am mäandrierenden Bach entlang. Streckenweise war er mehr ein Sumpftümpel voller grünem Wasserkraut als ein fließender Bach. Die Verrottungsprozesse toter Baumteile war in diesem weitgehend unberührten Auwald gut zu beobachten.

Die Sonne schien über dieser verlorenen Wasserwelt, wir freuten uns diesen Auwald entdeckt zu haben. Im Sommer ist er unzugänglich: voller Schilf und Gestrüpp, wie ich von früheren Wanderungen auf dem ab der Furt hoch führenden Weg her weiß. Der Bach liegt dann völlig versteckt darunter.


Montag, Februar 16, 2026

Im Schmittwassertal bei Asseln


Das Tauwetter ließ unsere Bäche anschwellen, deshalb fuhr ich mit Clara am nächten Tag zum Schmittwasser bei Asseln. Der Bach heißt hier nach der Alten Wassermühle des Müllers "Schmitt". Wenig später wird er Glasebach genannt, der in der Sauer mündet. Als "Schmittwasser" fließt er durch ein sehr uriges Naturschutzgebiet. Wir nahmen wieder Gaby mit; sie liebt Clara und umgekehrt auch ;-)

Vom Talhang flossen volle Regenwasserrinnen runter zum Bach. Wir folgten einem Wildwechsel runter ans Wasser. Voll ist dies Schmittwasser nur bei Hochwasser, das Schmelzwasser füllte das Bett vielleicht zur Hälfte.

Clara sprang nicht ins Wasser runter. Das tut sie nie: sie testet das Wasser immer erst mal mit den Vorderpfoten auf Beschaffenheit seines Grundes; und geht das wegen des Geländes nicht, bleibt sie eben an Land ;-)

Wieder zurück auf dem Pfad, schmiß sie sich nach einer Weile unerwartet auf den Rücken und rollte sich über den harten Boden. Kein weicher Laub- Gras- oder Schneeteppich, das war für mich überraschend. Sie wägt meist kurz ab, bevor sie entscheidet, aber dieser Lustausbruch schien völlig spontan zu sein.

Der Pfad führte bis zur Bachbrücke talabwärts weiter. Zuletzt wurde der Wald bachseitig sehr sumpfig. Im Frühjahr schwimmt hier ein Amphibiengelege neben dem anderen.

An der Brücke machte ich auf einer Bank Pause. Gaby exlorierte den jetzt wieder langsam bergaufwärts und dem Bach verlassenden Weg noch ein Stückchen weiter; Clara freue sich darüber, denn so konnte sie Gaby zur Brücke "zurücktreiben".

Der Bach selbst wurde weiter bachabwärts so dicht und wild, daß sogar ein Wildschwein kaum dadurch gekommen wäre. So undurchdringlich wurde es hier erst nach dem Wintersturm vor drei Jahren. Das viele Bruchholz förderte diese Zuwilderung.

Im Wald verändert sich die Gegend fast so schnell wie in Neubaugebieten. Wasser ist dabei die am stärksten wirkende Kraft - außer dem Menschen.


Freitag, Februar 13, 2026

Besuch von Chanelle und

Spazieren im Meerhofer Wald


Mitte Januar besuchte uns einmal wieder Moni von der Tierarztpraxis Kom Söhl. Wir sind mit ihr seit über 20 jahren befreundet. Diesmal kam Yvonne mit ihrer Bullterrierhündin Chanelle. Chanelle ist genau so eine Gute Seele wie Yvonne.

Clara und Chanelle kennen sich aus der Praxis seit Claras Jugend. Bei der ersten Begegnung der Beiden führte Chanelle unsere unsichere Clara bis in den Behandlungsraum - was Clara entspannte. (Siehe Beitrag vom 20.5.2020 :-)

Wir ließen Clara und Chanelle sich im Garten begrüßen. Dann setzten wir Menschen uns zu Kaffee und Kuchen ins Eßzimmer und überließen Clara und Chanelle den Rest des Hauses.

Yvonne war überrascht von meiner Sorglosigkeit die beiden unbeaufsichtigt durchs Haus laufen zu lassen. Hunde konnen ja schon mal was anstellen. Und Chanelle war das erste mal bei uns zuhause. Aber mein Vertrauen besonders in Claras Rolle als liebenswürdige "Gastgeberin" war richtig: Kein Gezanke um Claras Markknochen auf dem Sofa oder sonst irgendwas. Ich freude mich für Clara, daß sie Besuch von der so lieben Chanelle hatte.

Die Temperatur pendelte nun um die 0 Grad herum. Das Tauwetter hielt an, aber auf den Höhen würde noch viel Schnee liegen.

Ich fuhr mit Clara und Gaby zum Bruchwaldteil im Meerhofer "Erlebniswald". Zu zweit konnten wir Clara durch immer wieder variierenden Abstand zwichen uns sich durch viel Rennen auspowern lassen :-)

An einigen Stellen lag der Weg im Wasser, aber es gelang uns dort am Wegrand über höhere Grasbüschel trockenen Fußes weiter zu komen.

Wir spazierten dann auf dem breiten, festen Hauptweg weiter. Gelegentlich sind an ihm Spielmöglichkeiten für Kinder angelegt worden.

Tauwetter ist ja allgemein betrachtet nicht das attraktivste, aber hier bot es wegen übervoller Bodenkuhlen und rutschiger Stellen dazwischen durchaus kleine Herausforderungen :-)


Dienstag, Februar 10, 2026

Tauwetter - im Totengrund


Mitte Januar begann das Tauwetter. Das bedeutete Rutschgefahr auf dem zu Eis gepressten und nun in Bruchscheiben im Tauwasser schwimmenden Schnee. Ich traute es mir zu und fuhr mit Clara ein Stück hoch im Totengrund. Am Picknickpils würde ich parken und wenden können.

Ein Geländewagen hatte eine Spur gelegt, der ich folgte. Nun, die Spur des Geländewagens zeigte Rutschspuren - und ich schlidderte auch einmal weit zur Seite weg. Clara - auf der Hinterbank aufrecht stehend - wunderte sich über mein Slalom-Fahren ;-). Als wir parkten rannte sie gleich vor Freude den Seitenweg hoch, den wir hier meistens gehen.

Wir spazieren hier sonst immer auf Seitenwegen, denn auf dem Hauptweg muß man mit großen oder kleinen Treckern und bei anderem Wetter besonders mit Fahrrädern rechnen. Clara und ich lieben es in der Natur der Stille zu lauschen.

Ein kleines holzartiges Teil fast direkt neben mir interessierte Clara besonders - und zu meiner Überrascheung schmiß sie sich hin und rubbelte ihren Rücken kurz daran. Das ging über in ein pures Genuß-Umrollen :-)

Ich überlegte, ob das Kot gewesen sein könnte und untersuchte es anschließend mit einem Stock. War es aber nicht, es war ein Brocken von verrottetem Holz, so wie es alte Baumstümpfe zeigen.

Ich bin immer glücklich, wenn Clara sich so wohlig auf der Erde rollt. Dann fühlt sie sich sicher, frei und Teil des Ganzen.

Ich machte aus dem nassen Schnee einen Ball und warf ihn ihr zu. Nun, sie wich aus und fand im Schnee nur kleine Eisbrocken von ihm - kein Leckerli! Sie sah mich an mit diesem Ausdruck an: "Wie kannst du mich so enttäuschen!" Ich lachte und sie hüpfte wieder vor.

Ich sah die Sonne kurz durch all die Wolkenschichten tief über dem Hang im Südwesten. Dann kehrten wir um zum Auto. Die Rückfahrt zur Dorfstraße schaffte ich ohne zu schliddern :-)


Samstag, Februar 7, 2026

Lilo und Toffee: Winterkleidung

und wilde Spiele im Schnee


Die Industrie um Hunde herum läßt sich immer mehr Neues einfallen. Kein Wunder, denn der Hund ist weitgehend vom Nutztier zum Familienmitglied avanciert. Susanne und Frank Nas haben ihren Bulldoggen Lilo und Toffee schöne, warmhaltende Hoodies als Winterbekleidung gekauft.

Mir gefallen die Hoodies gut. Sie sehen zudem strapazierfähig aus. Die Fotos oben ließen mich schmunzeln :-)

Zum Raufen und Balgen trägt eine Bulldogge allerdings am liebsten nichts: ihr Temperament erwärmt sie auch im tiefen Winter genug ;-)

Im Beitrag über Jonny und Jamaika (siehe unten) zeigte ich unter Anderem ein schönes und zugleich aufschlußreiches Video über die für den Bulldog typische Art sich miteinander zu vergnügen. Ehemalige Kampfhunde spielen miteinander anders als Jagd- und Hütehunde. Sie rennen weniger sich jagend hinter einander her, sie rempeln sich dagegen an und balgen sich.

Das Spiel beginnt, indem sie einnander stellen und mit erhobenen Vorderkörpern (wie Bären :-) gegeneinander krachen.

Dann reißen sie ihr Maul auf und beeindrucken einander mit ihrem gewaltigen Gebiß. Das Ziel dieser Maulattacken ist natürlich den Anderen an der Kehle gepackt zu kriegen.

Sie schließen ihr Gebiß im Spiel NIE, egal wie das Spiel weitergeht. Deshalb gibt es auch nie Verletzungen dabei.

Bei diesen "Maulkämpfen" geht es stets sehr laut zu; Die urigsten Töne wie Grunzen, Grollen und Röhren geben sie dabei laut und lauter von sich. Hört sich gefährlich an, ist aber nur Ausdruck ihrer Begeisterung und ihrer Konzentration.

Nicht-Kenner der Rasse erschreckt das oft und sie staunen, daß dabei nie eine Verletzung, ja meist nicht einmal ein Kratzer passiert.

Mit ihren Menschen spielen Bulldoggen im Prinzip auf die gleiche Weise. Wenn ich Clara auf dem Boden hockend meine Zähne zeige, dann ist sie begeistert. Aber wenn ich dabei auch noch grolle, dann leckt sie mir über das Gesicht um mich zu besänftigen ;-)) Umgekehrt besänftige ich sie, wenn das Spiel für mich als felllosen Mensch zu hart wird, indem ich mich kurz entziehe. Einmal erwischte mich ihre Pfote so heftig, daß es einen schmerzzhaften Kratzer durch eine Kralle gab. Mein lautes "AUA" verstand sie sofort, sprang zurück und entschuldigte sich mit Sauberlecken des Kratzers :-)


Mittwoch, Februar 4, 2026

Jonny Walker spielt - und

trainiert "Kampfsport" mit Jamaika


Den regelmäßigen Lesern meines Bulldog-Blogs ist Jonny Walker bekannt. Wer es nur spontan mal tut, hier der Link zu seinem Archiv.

Jonny wurde vor ein paar Wochen 1 Jahr alt. Seine jugendliche Schlacksigkeit verliert er so langsam, doch sein herrlich verspieltes Gemüt zeichnet ihn immer noch aus :-)

Weihnachten mit seinen vielen Geschenkpäckchen war für Jonny ein Highlight: Es war ein Zusatzvergnügen, die Verpackungen zu zerreißen. Für Eva und Frank brachte das Zuschauen dabei auch einen Extraspaß ;-)

Mit Wohnsitz in Bayern ist Jonny mit Schnee vertraut. Mit Feuer weniger: Als Frank eine kleine Wunderkerze im Gartenschnee zündete, zeigte er spontanen Respekt :-)

Im Januar war richtig viel Schnee gefallen. Es ging nun wegen der Kälte oft nur im Wintermantel raus ins Land. Eva meinte, er sei dem alten Mantel inzwischen entwachsen und kaufte ihm nun einen längeren. Der bedeckt die Nieren ordentlich :-)

Im Dezember besuchten Frank, Eva und Jonny auf der Rückfahrt vom Weihnachtstreffen in Berlin wieder Jonny´s Züchterin Claudia Pagels in Brandenburg. Er und seine Schwester Jamaika, die als zukünftige Zuchthündin bei Claudia geblieben ist, sind ein gut eingespieltes Sportteam.

Ein Bulldog-Angriff begann in der Hochzeit der Hundekämpfe hoch auf den Hinterbeinen, um den Bullen an der Kehle zu packen. Auch heute noch richtet ein Bulldog sich auf, wenn er zu einem "Rampaza"-Spiel auffordert. Es ist echt lustig wie zwei Bulldogen mit stolz gewölbter Brust wie zwei Ringer gegeneinander krachen :-). Hier ein Video von Jonny und Jamaika, wie sie sich spielerisch anrempeln. Das still konzentrierte Beobachten und Einschätzen der Absichten des Gegenspielers zwischendurch ist Strategie. Die beiden erinnern mich an Boxkämpfe im Fernsehen - sie meinen es nur deutlich weniger ernst.

Unsere Clara ist überglücklich, wenn sie es schafft, mich zum Raufen zu verführen. Ich habe erstaunlicherweise dabei noch nie einen blauen Flecken abbekommen. Sie hat die Empfindlichkeit meiner Haut voll verinnerlicht :-)

Ein Link für diejenigen Leser, die sich für die Geschichte des Hundes als Kämpfer interessieren. Gottseidank ist das längst Vergangenheit.

Der English Bulldog gehört nicht zu den Listenhunden, wohl aber einige Mischformen von ihm. Er ist nicht aggessiv - aber ein sehr guter Beschützer, sollte das nötig sein. Sein Kampfhunderbe ist seine Sturheit. Er will selbst entscheiden und nicht nur blind gehorchen. Ohne eine weitreichende Entscheidunghoheit hätte er keinen Kampf mit Bullen und Bären überlebt. Diese Sturheit macht ihn heute für seine Fans gerade so interessant: wenn er gehorcht, dann aus Liebe, Einsicht oder Respekt, aber nicht aus Drill.


Sonntag, Februar 1, 2026

Zwei Wochen lang herrschte echter Winter


In der ganzen ersten Januarhälfte lag bei uns Schnee. Gegen Ende dieser kleinen "Eiszeit" wurde es zudem richtig kalt: die Temperatur fiel auf -10 Grad! Als ich morgens die Terrassentür zum Garten hin für Clara aufmachte, sahen wir sogar blauen Himmel. Also war klar: wir fahren raus!

Die Straßen waren zum Teil frei, zum Teil auf festem Schnee befahrbar. In Husen konnten wir am kleinen Altenaupark parken. Mal sehen, wie weit sie vereist war.

Es war Sonntag, Schneespaziergang und Schlittenfahrt lockte besonders Leute mit Kindern und Hunden heraus. Es war Mittagsessenzeit, also vergleichsweise noch wenige Spaziergänger zu erwarten. Ich konnte Clara die meiste Zeit frei laufen lassen.

Clara vermeidet Tiefschnee, solange sie einen festen Weg als Alternative hat. Also ging ich alleine bis direkt an den Bach heran. Abhängig vom Bachbett und damit von der Strömung war die Vereisung dick, dünn, zackig, löcherig oder fehlte ganz.

Wildtiere und auch Schlittenhunde wissen die Festigkeit von Eis und Schnee gut einzuschätzen. In Alaska erzählte mir vor Jahren ein Masher (Schlittenhundeführer), daß sein Leithund riecht, wie tief und wie fest Schneewehen sind. Danach entscheidet er, wie er das Rudel führt, auch damit der Schlitten nicht umkippt.

Die immer wieder anders gestaltenen Eis-in-Wasser Formationen faszinierten mich. Welche Varianz und Schönheit :-).

Clara und ich spazierten entlang der Altenau, bis der Weg den Bach verläßt und sanft ansteigt. Hier kam uns von oben ein Elternpaar mit aus Claras Sicht schreienden und unkalkulierbar rumzappelnden Kleinkindern entgegen. Sie blieb stur stehen - wie eben ein Bulldog das tut, wenn er etwas partout nicht will. Geschrei mag sie nicht... man weiß ja nie... besser die Situation vermeiden. Ich nahm sie an die Leine und wir gingen zurück.

Der Schnee glitzerte in Millionen Lichtpünktchen in der gleißenden Sonne. Diese besondere, lichte Stimmung verführte mich, noch die schmale Straße nach Dalheim zu fahren, um auf einen Seitenweg durch diese leuchtenden Schneefelder zu gehen.

Kurz hinter Husen war diese Einspurstraße von einer Schneedecke bedeckt, die vom Verkehr fest gedrückt und für Winterreifen sicher war.

Ja, und dann kam uns nach ein paar Minuten ein schwerer SUV entgegen. Es war Sonntag, dann fahren auf diesem Einspursträßchen viele zum Essen ins Gasthaus am Königsweg kurz vor Dalheim. Durch den am hangseitigen Straßenrand aufgehäuften Schnee war mir ein Ausweichen nur schwer möglich. Ich versuchte es und fuhr mit der Beifahrerseite auf (oder in) den Schneewall in der Hoffnung, dass er fest genug sei, mich zu tragen. War er aber nicht! Ich steckte fest!

Der SUV-Fahrer hielt und stieg aus. Er war so groß und stark wie sein Auto. Nach zweimal unseren kleinen Fiat anschieben hatte er mich aus dem Schneewall befreit :-). Er war mit seiner Familie auch dort (erfolglos) unterwegs, um eine Parkmöglichkeit zu finden, über die weiten Schneewiesen zu wandern :-)

Am nächsten Tag hatte ich einen Termin bei unserem Freud und Tierarzt Kim Söhl, um den jährlichen Gesundheitscheck machen zu lassen. Clara wird im Mai ja schon 8 Jahre alt! Clara zeigte im Wartezimmer einen erstaunlichen Sinn für Gemütlichkeit ;-)

Alle ihre Blutwerte sind optimal :-). Sie hat auch keine Gelenk- oder sonstige Beschwerden. Ein Gruß an ihre Züchterin Claudia Pagels bei Berlin :-)))


Mittwoch, Januar 28, 2026

Ein Sonnentag im Schnee


Eine Woche lag der Schnee schon, das ist für uns erstaunlich lang, als wir ihn das erste Mal in der Sonne glitzernd erlebten.

Ich kam mittags von der Physiotherapie aus Bad Wünnenberg zurück und fuhr über den in der Sonne strahlenden, sanften Südhang in unser Dorf herunter. Endlich begegneten mir Schneemänner - über einen mußte ich herzlich lachen :-)

Die Sonne verwandelte die Eiswelt in eine strahlende und funkelnde Kristallwelt.

Ich packte Clara ins Auto und fuhr mit ihr das weitgehend schneefrei gehaltene Serpentinen-Sträßchen von der Dorfmitte aus hoch auf den steilen Nordhang. Wir kamen an Ziegen vorbei, und diesmal auch an drei Pferden, die hungrig am Schnee auf ihren noch geschlossenen Futterballen knabberten.

Oben folgten wir dem Weg nach Osten, vor ein paar Tagen (siehe vorletzten Beitrag) spazierten wir auf ihm Richtung Westen.

Clara hatte gute Laune und war geduldig mit meinem langsamen Vorwärtskommen. Ja, und dann warf sie sich auf den Rücken und nutzte Zeit und Wetter zu wohligem Sich-im-Schnee-Rollen :-)))

Hier oben sahen/rochen wir nur Hasen- und Vogelspuren. Ich weiß, daß hier Füchse leben - aber keiner war am Morgen schon auf dem Feld umher geschnürt.

Nach einer Weile kehrten wir zufrieden und heiter gestimmt wieder um.


Sonntag, Januar 25, 2026

Immer noch SNOW-TIME


Das wolkige Schneewetter hielt an, es herrschten leichte Minusgrade. Nachts schneite es ein wenig. Es war Vollmond und wenn er hinter einer Wolke hervorkam, reflektierte der Schnee sein Licht so stark, daß ich keine Gartenlampen anmachen mußte.

Als ich Clara morgens in den Garten ließ, löste sich an einem dieser Tage die Sonne zu meiner Freude für eine kleine Weile aus dem Dunst herhaus. Am frühen Mittag packte ich Clara ins Auto, wir holten Gaby ab und fuhren zum Schwarzbach in den Eggewald.

Der Schnee lag fast 30 cm hoch, für unsere Gegend ist das viel. Auf dem Weg nah am Schwarzbach entlang ging Gaby immer wieder mal ein Stück vor.

Clara liebt es dann zwischen uns hin und her zu rennen. Mit mir alleine unterwegs bleibt sie immer neben mir, und das bedeutet weniger Action - und sie liebt es ihre Kraft zu spüren und sich zu verausgaben.

An einer Stelle macht der Bach eine Windung zum Weg hin, wo man gut durch das Gestrüpp hindurch kann. Jetzt im Schnee sahen wir an frischen Spuren, daß morgens viel Rehwild hier zum Bach gewechselt war.

Wieder auf dem Weg ging unser Spiel "Treib das Rudel zusammen" weiter. Sie war so intensiv bei der Sache, ihr Blick so konzentriert, daß Gaby und ich erwarteten, sie würde sich vor Freude wieder im Schnee wälzen. Tat sie aber nicht! Ich glaube sie war zu beschäftigt dafür ;-)

Die Sonne wurde von den Wolken nicht mehr völlig verdeckt. Ihr Licht leutete gedämpft durch die Baumstämme hindurch. Etwas blauer Himmel zeigte sich. Solch eine weitgehend unberührte Schneelandschaft bezaubert.

Als wir ein Flugzeug hörten fiel uns auf, welche Stille hier herrschte. Wir hörten keine Autos, keine Vögel - nur unseren leisen Atem und unsere knirschenden Schritte. Schnee bedeutet tatsächlich auch Stille.


Donnerstag, Januar 22, 2026

* SCHNEE * lag bis ins Tal hinein


Als ich am 2ten Januar morgens aufstand, da lag unser Garten, lag das ganze Tal in Schnee. Nicht nur einige Millimeter, es waren gut über 10 Zentimeter! Dieses Jahr scheint uns, der Wettervorhersage nach für ein paar Tage einen richtigen Winter zu schenken :-).

Nachmittags fuhr ich mit ihr hoch auf den Nordhang. Der Weg war nicht mehr glatt und der Schnee nicht zu tief für das Auto.

Wir gingen dem Wind entgegen nach Norden. Am Himmel rauschten viele mächtige Schneewolken über uns hinweg. Clara hatte sich morgens im Garten nicht auffällig über den Schnee gefreut. Aber hier oben im freien Feld jubelte sie gleich begeistert vorrasend.

Besondere Freude machte mir der schmale Pfad direkt entlang des Steilhanges runter zum Dorf. Die kahlen Bäume ermöglichten den Blick auf die beschneiten Häuser und Höfe des Dorfkerns.

Dann begann es wieder zu schneien und wir fuhren zurück.

Am nächsten Tag lag der Schnee sogar noch ein paar Zentimeter höher. Ich fuhr nachmittags mit Clara zum unteren Ende des Totengrundes, wo er neben dem Felssporn mit der Vienenburg auf der Spitze ins Altenautal mündet.

Zunächst führt der Weg direkt am Talbach vorbei. Den entwurzelten Baum sah ich wegen des Schnees erst auf den zweiten Blick.

Ein Trecker hatte Spuren wie eine Skipiste hinterlassen; es war bequem in ihnen zu gehen. Meinte auch Clara! Der Weg stieg hier nur langsam an. Clara schnupperte intensiv an den Wegrändern herum. Jetzt im Schnee entdeckten auch ich Hasenspuren.

Das Bachbett reichte, je höher wir kamen, näher an den Weg heran. Es lag wie ein schwarzer Erdstreifen im Grund.

Der Hang zum Bachbett runter war hier am unteren Talweg noch nicht richtig steil - nur, unter Schnee erkenne ich all die Stolperfallen von Brucholz und Baumstümpfen nicht immer. Ich ging deshalb nur zwei, drei Meter vom Weg ab, um die manchmal sehr imposanten, ausgewaschenen Wurzeln am Steilrand des trockenen Bachbettes in ihrer Funktionalität zu bestaunen.

Auf dem Rückweg blickte ich auf den gegenüber liegenden Nordhang des Altenautales oberhalb von Henglarn. Dort oben waren wir am Vortag gewesen. Er kam mir trotz der feuchten Luft sehr nah vor.

Es begann zu schneien. Also zurück nach Hause. Ich erinnere mich nicht den Unteren Totengrund schon einmal so im Schnee gesehen zu haben.


Montag, Januar 19, 2026

Eine für uns unzugängliche :-( Bachschwinde

der Sauer und zuhause die Altenau


Am letzten Tag von 2025 fuhren Clara und ich in Lichtenau über die Brücke der gut wasserführenden Sauer. Die Uferränder waren eisbedeckt. Wir hielten hier kurz am kleinen Park entlang des Sauerufers, der früher einmal ein Friedhof war. Nur 200 Meter von der Brücke aus weiter bachabwärts - durch unzugängliches Privatgebiet und nachdem der Odenheimer Bach in sie gemündet war, war alles Wasser verschwunden!

Ich wollte mit Clara einmal wieder das Schauspiel genießen, wie die Erde den ganzen Bach wegschluckt. Wir fuhren zum einzigen Zugang zum Bachbett, um so wie früher im leeren Bachbett selbst dieses aufwärts bis zum "Schluckloch" zu gelangen.

Aber das Bachbett war bachaufwärts noch deutlich weiter als sonst völlig trocken. Es mußte eine neue Bachschwinde entstanden sein. Typischerweise sind das unterirdische Kalkhöhlen, deren Dach eingebrochen ist.

Ich schlug mich gebückt durch tiefhänges Dornengestrüpp durch, das mir die Haare aus meinem Stirnband riß. Den Rahmen meines Höckerchens nutzte ich als Stütze auf den Felsklötzen im Bachgrund. Dies Bemühen bis ans Wasser vorwärts zu kommen brachte mich an meine körperliche Grenze. Als ich das Höckerchen auf einem Steinbrocken aufstellte um wieder zu Atem zu kommen, rutschte es ab und ich landete auf dem Po. Clara lief sogleich zu mir und stupste mich an um sicherzustellen, daß ich ok war. Was ich war :-). Sie selbst hatte keine Probleme in dieser dornigen Wildnis vorwärts zu kommen. Ich brach das Unternehmen ab.

Ich hatte beim Hof mit den freundlichen Ziegen und den dicken, neugieren Schweinen geparkt. Glückliche Schweine, "Glücksschweine" dachte ich, als wir zurückfahren wollten. Ich fotografierte sie noch für einen humorvollen Neujahrsgruß :-).

Es ist reizvoll in einer Karstlandschaft zu leben ;-)

Auch unser Heimatdorf Henglarn ist vom Karst geprägt: unsere Quellen füllten die Altenau, nachdem sie 1 km vorher in dem großen Attelner Schwalgloch verschwunden war. Am Neujahrstag spazierte ich mit Clara direkt unterhalb unseres Hauses - es liegt nur 200 Meter von der Altenau entfernt am Südhang - bis zur Dorfmitte.

Zunächst kamen wir an zum Teil längeren Pfützen im Bachbett vorbei, die sich durch aus den Talhängen abfließendem Regenwasser gebildet hatten. Möglicherweise gibt es auch kleine Quellen im Bachbett. Für Clara jedenfalls gab es viel zu erschnuppern, denn hier laufen oft Dorfbewohner mit ihren Hunden vorbei.

Eine uralte Weide ist meine Augenweide: Einer ihrer Äste windet sich imposant über den Bach. Sie war markiert, gefällt zu werden. Traurig.

An der Stelle, wo die Pötte - der Ablaufbach unseres Quellteiches - in das Altenaubett mündet, lief Clara zum Ufer herunter.

Bei diesem kleinen Spaziergang beließ ich es. Ich wollte nicht autofahren, denn die Forst- und Landwirtschaftwege waren immer noch mehr oder weniger bedeckt mit Glatteis.


Freitag, Januar 16, 2026

Wetterwechsel bringt Glatteis


Der Sonnenuntergang am 2. Weihnachtstag ließ noch keinen Wetterwechsel befürchten, der Sonnenaufgang am nächsten Tag aber ja: "Morgenrot Schlechtwetterbot"!

Nachmittags rang ich mich dazu durch, mit Clara auf den Querhang des Nordhangs vom Altenautal zu fahren. Wieder Nebel.

Erst einmal dort freute ich mich. Die Köpfe der Windräder waren im Nebel verschwunden. Clara rannte gut gelaunt herum. Sie ist unempfindlich gegenüber dem, was wir "Schlechtes Wetter" nennen. Eine vernünftige, ja weise Haltung :-)

Wir spazierten bis zur Uraltweide. Seit über 30 Jahren, die wir hier wohnen. läßt sich Jahr für Jahr ihr weiteres Auseinanderbrechen beobachten. Und trotzdem lebt sie in manchen Ästen immer noch.

Zu meiner Überraschung lief Clara auf die Wiese unter der zerbrochenen Weide und warf sich auf den Rücken, um sich vor Freude auf den eisumrandeten Grasbüscheln zu räkeln :-)

Das nebelig-nieselige Wetter zwischen -2 und +2 Grad brachte Glatteis. Die asphaltierten Forst- und Landwirtschaftswege waren nicht gesalzen und somit unbefahrbar. Ich war auf die wenigen Wanderwege angewiesen, die direkt an den Landstraßen begannen.

Der mittlere Grasstreifen des Weges war völlig rutschfest. Aber das Schottergestein am Miniparkplatz und in den Fahrspuren war leicht rutschig. Eine gespensterhafte Stimmung, nur das Moos strahlte in grüner Vitalität. Nach 10 Minuten gingen wir zum Auto zurück, ich befürchtete weitergehende Vereisung.

In den letzten Tagen von 2025 herrschte bei uns in Ostwestfalen fast durchgehend Glatteis. An einem dieser Tage zeigte sich die Sonne für eine Weile. Sie taute und trocknete die Asphaltwege von Glatteis frei, so konnte ich zur Edeka in Lichtenau durch die Hegge fahren. Ich nahm Clara mit.

An einem unserer Lieblingsquerwege, auf dessen Rändern noch der Belag aus geschreddertem Holz lag, der für die Messe der Forstwirtschaft im Herbst dort verteilt worden war, hielt ich für einen kleinen Spaziergang an.

Ich ging am Waldsaum entlang. Der frühmorgendliche Reif war in den Fichten zu Wassertropfen getaut, die am Ende der Nadelzweige hingen und das Sonnenlicht wundervoll als blitzende Strahlpünktchen reflektierten.

Clara wußte durch meinen Einkaufskorb im Auto, daß sie keinen Abenteuer-Spaziergang vor sich hatte. Sie stapfte leicht lustlos (oder enttäuscht?) über die trockenen und weichen Teppiche aus geschreddertem Holz.

Wir gingen bald zum Auto zurück, Clara widersprach mir nicht. Sie zeigt sich nur selten eigen- bis widerwillig. Naja, das ist ja auch nicht nötig, wenn man wie sie verwöhnt wird ;-)


Dienstag, Januar 13, 2026

Kristalle aus Raureif, Clara spaziert im

kalten Quellbach und ein Himmelsbesen :-)


Am 1. Weihnachtstag fuhr ich bei Sonnenschein ins Sauertal bei Ebbinghausen. Das Sauerbett war leer bis auf eine einzelne Tiefstelle. Clara hatte gute Laune, sie schien am Wegrand viele neue Gerüche zu finden, die sie untersuchen mußte ;-)

Vom Steilhang waren erneut alte Bäumen abgerutscht. Sie hatten den Bach und den Weg daneben überlagert und waren säuberlich zerteilt und beiseite geschoben worden.

Die Gräser und Kräuter auf dem Boden waren mit feinen Eiskristallen umkränzt. Sie brachen immer wieder für Augenblicke das Licht wie Diamanten, bevor sie in der Sonne schmolzen. Zauberhaft und wunderschön.

Am 2. Weihnachtstag fuhr ich mit Clara zum Quellbachtal der Altenau bei Blankenrode. Nach dem trockenen Bachbett der Sauer wollte sehen, wie ein ein kleiner, fließender Bach sich bei diesem sonnigen Frostwetter umformt.

Bei der Buche mit ihrer schön ausgeprägten Feenbrücke kann man leicht in den Wiesengrund runtergehen. Je näher man dem Quellbach kommt, um so sumpfiger wird sie allerdings. Aber es herrschte Frost, also stapften wir zwischen Sumpfgras auf festem Boden voran. Aber schon nach vielleicht 5 Metern warf sich Clara auf den Rücken und rollte sich grunzend vor Freude auf den eisbedeckten Grasbüscheln herum. Sie war ganz ihr Jetzt. Ich schmunzelte.

Ich ging vorsichtig über Löcher und Huckel weiter zum Quellbach. Clara schnupperte noch herum. Und dann warf sie sich zu einer zweiten Roll- und Rutschenrunde auf ihren Rücken. Ich setzte mich auf mein Höckerchen und sah ihr voll Freude zu :-))

Am Ufer des schmalen Quellbachs mußte ich mich durch trockenes Schilf schlagen. Clara überholte mich, hatte einen Wildwechsel entdeckt und stand am munter fließenden Bächlein. Sie ging zu meinem Erstaunen rein! Ging wie selbstverständlich einige Meter darin bachaufwärts!

Dann beschloß sie zu mir auf meine Uferseite zurück zu kommen - suchte gar nicht erst eine schilffreie Stelle, sondern brach sich nach Bulldogart dadurch hoch :-) Ich weiß oft nicht, wann und warum sie manchmal Lust auf Wasser hat. Vielleicht einfach nur Abenteuertum oder gute Laune.

Langsam wurde es dunkler und die Schatten noch länger. Ich beschloß nach Hause zu fahren. Über unserem Dorf bewegte sich eine seltsame Wolke: tatsächlich wie von einem Hexenbesen war der Himmel blank geputzt!

Nur im Licht der untergehenden Sonne leuchteten Wolken rotgold tief am Horizont.


Samstag, Januar 10, 2026

Ab Weihnachten wurden die Tage sonnig :-)


Das düsterkalte Wetter blieb bis Weihnachten. Ich fuhr mit Clara an einem dieser Nachmittage zum Wald auf dem Außenberg bei Atteln. Selbst kahle Bäume schützen noch ein wenig vor Wind und Wetter.

Ab dem 24. Dezember wurden die Tage noch kälter und der Himmel zeigte sich blau, die Sonne tauchte das Land in strahlendes Licht. Welche Freude :-)

Ich suchte mir meine alten Jagdhandschuhe im Keller heraus. Sie haben nicht nur ein Fäustlingsteil, das man über die Fingerlinge ziehen kann. Der rechte Zeigefingerling hat eine Schlitz am obersten Glied: für den Schießfinger, um sicher zu treffen! Um bei wirklich kaltem Wetter gut fotografieren zu können, kann man so mit dem "Schießfinger" das Handy mit seinem Fingerabdruck bequem und in Wärme einschalten - zum Fotoschießen :-)

Diese Handschuhe sind circa 55 Jahre alt und ich habe sie irgendwann mal an zwei Stellen gestopft; ich nutze sie bei deulichen Minusgraden.

In diesem herrlich strahlendem Weihnachtswetter fuhr ich mit Clara am Nachmittag des Heiligabend zum nahe gelegenen Fercheltal.

Unsere Welt war nicht mehr naßdüster, sie war genau an Weihnachten wieder hell und trocken geworden. Das tat auch meinem geschädigten Rücken gut :-). Ich ging mit Clara den ganzen Weg bis auf die in der Sonne liegenden Höhe.

Oben stapften wir ein Stück über die in Büscheln überwinternden Weidengräser. Clara hüpfte gut gelaunt herum - und warf sich ins Gras, rollte und rutschte selig auf dem Rücken darin herum.

Die Sonnenschein auf dem Bauch schenkte ihr offensichtlich Freude :-)


Mittwoch, Januar 7, 2026

Nebel, Kälte, und

ein amerikanischer Nikolaus für Clara


Am 4. Adventswochenende lag Nebel über dem Land; auf den Höhen waren es vermutlich tiefe Wolken. Lustlos ob der feuchten Kälte, aber pflichtbewußt packte ich Clara ins Auto und fuhr mit ihr zum großen Wanderparkplatz auf der Höhe vor Willebadessen. Außer uns war dort niemand unterwegs.

Von den drei Wegen nahmen wir den relativ festgrundigen durch einen Wald, der mit Fichten und Birken noch Reste der typischen borealen Vegetation zeigt.

Im Wald hob sich meine Stimmung. Wie immer faszinierten mich die so verschiedenen Ausprägungen auch kleinster Biotop-Flecken. Die Natur ist eine Künstlerin :-)

Wir blieben auf dem Weg, denn der Waldboden war ganz uneben. Ich wollte nicht stolpern. Clara zeigte auch kein Interesse sich wie ein Urhund zu fühlen :-)

Das Wetter wurde trockener und kälter. Am kürzesten Tag des Jahres (21.12.) gelang mir ein düster-feuriges Foto des Sonnenuntergangs.

Meine Freundin Udalrike Hamelmann war von einem Kurzbesuch aus den USA zum traditionellen Truthahn-Erntedankfest bei ihrer Tochter zurück. Sie hatte Clara einen amerikanischen Santa Claus als Hundespielzeug mitgebracht. Clara schleppte ihn gleich aufs Bett und ließ nicht mehr von ihm ab. Stu bemerkte spöttisch: man sieht an seiner Figur, daß er aus den USA ist ;-))

Am nächsten Tag herrschten Frost und scharfer Wind. Ich fuhr mit Clara nur die drei Kilometer bis zur Sauer in Atteln. Das Bachbett und das Wasserrückhaltebecken waren knochentrocken. Die kahle, kalte Natur lud uns nicht wirklich zu sich ein. Ich hoffte auf Schnee, am liebsten bei Sonne.


Mittwoch, Januar 7, 2026

Nebel, Kälte, und

ein amerikanischer Nikolaus für Clara


Am 4. Adventswochenende lag Nebel über dem Land; auf den Höhen waren es vermutlich tiefe Wolken. Lustlos ob der feuchten Kälte, aber pflichtbewußt packte ich Clara ins Auto und fuhr mit ihr zum großen Wanderparkplatz auf der Höhe vor Willebadessen. Außer uns war dort niemand unterwegs.

Von den drei Wegen nahmen wir den relativ festgrundigen durch einen Wald, der mit Fichten und Birken noch Reste der typischen borealen Vegetation zeigt.

Im Wald hob sich meine Stimmung. Wie immer faszinierten mich die so verschiedenen Ausprägungen auch kleinster Biotop-Flecken. Die Natur ist eine Künstlerin :-)

Wir blieben auf dem Weg, denn der Waldboden war ganz uneben. Ich wollte nicht stolpern. Clara zeigte auch kein Interesse sich wie ein Urhund zu fühlen :-)

Das Wetter wurde trockener und kälter. Am kürzesten Tag des Jahres (21.12.) gelang mir ein düster-feuriges Foto des Sonnenuntergangs.

Meine Freundin Udalrike Hamelmann war von einem Kurzbesuch aus den USA zum traditionellen Truthahn-Erntedankfest bei ihrer Tochter zurück. Sie hatte Clara einen amerikanischen Santa Claus als Hundespielzeug mitgebracht. Clara schleppte ihn gleich aufs Bett und ließ nicht mehr von ihm ab. Stu bemerkte spöttisch: man sieht an seiner Figur, daß er aus den USA ist ;-))

Am nächsten Tag herrschten Frost und scharfer Wind. Ich fuhr mit Clara nur die drei Kilometer bis zur Sauer in Atteln. Das Bachbett und das Wasserrückhaltebecken waren knochentrocken. Die kahle, kalte Natur lud uns nicht wirklich zu sich ein. Ich hoffte auf Schnee, am liebsten bei Sonne.



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


Blog-interne Suchmaschine HIER




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Stus Blog

Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'



Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit über 50 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Neue Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite.
Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv:

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Cornelia Savory-Deermann


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